Dieses ist für Daten akzeptabel, die sich relativ selten ändern. Beim Eintragen eines Eintrags in der YP-map ist das Vorgehen via vi sehr umständlich.
In der neuen ypserv.conf soll daher angegeben werden, aus welcher Datenbank und wie die Map generiert wird.
Grobe Ideen für die konfiguration:
passwd.byname
{
Typ=Adabas
User=YP,
passwd=geheim,
fetch(user)='SELECT user,cpwd,uid,name,vorname,home,shell FROM passwd
WHERE user=:user',
fetchall='SELECT user,cpwd,uid,name,vorname,home,shell FROM passwd'
muster='%s:%s:%d:%s,%s'
}
Um die Implementierung einfacher zu machen, könnte man die Abfragen
festschreiben. Bei verschiedenen Firmen müßte das Schnittstellenmodul
denn jeweis neu erzeugt werden (Programmgenerator ?)
Damit müssen aber die Daten aus mehreren Quellen konsistent erhalten werden, was aus Sicht des Datenbankgedankens nicht gut ist.
Eine andere Alternative ist der Gang in die Objektorientierung mit einer Schnittstelle wie CORBA: Die maps wären somit Teil des Universums einer verteilten Datenbank. Dieses Vorgehen erscheint mir noch als zu revolutionär, um es in Kürze zu Implementieren.